WordPress Plugin Update Fehler – warum SPG down war und wie das Problem gelöst wurde

Wie eventuell der eine oder andere bemerken konnte war meine Website vor kurzem ein paar Tage „down“ und damit nicht zu erreichen. Was es damit auf sich hatte und wie ich dieses Problem lösen konnte will ich im folgenden schildern.

Wie so oft begann alles mit einem harmlosen Update. Wer kennt das nicht? -„Nur noch fix das Update“ und man kann weiter machen mit den zuvor zurecht gelegten Plänen für den Abend oder Resttag.
Während also das Update ohne große Beachtung meinerseits offensichtlich überdurchschnittlich lange benötigt stellt sich mir schon die Frage welches Ausmaß das Update für das von mir gewählte Pluginpaket wohl haben soll.

Nachdem letztlich die Seite im Wartungsmodus stecken bleibt und ich weder Backend noch die Website selbst aufrufen kann beginne ich direkt nach der gewohnten Suche nach Antworten bei unserem Freund und Helfer Google.

 

Wie sich wohl herausstellte lag es an der bei mir zutreffenden Kombination der niedrigen Servergeschwindigkeiten seitens Strato, und dem Pluginupdate welches in Verbindung mit einem Router der ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt nicht ganz so wollte wie er sollte, dass WordPress das Update stoppte und mittels einer Datei welche auf dem FTP abgelegt wird im Wartungsmodus verharrt. (Achtung! Ich bin sonst absolut zufrieden mit Strato, jedoch scheint es hier gehäuft zu Problemen wegen der Geschwindigkeit zu kommen.)

Bei der besagten Datei handelt es sich um das so genannte „.maintenance“-File. Es Sorgt dafür dass die Website-Installation im Wartungsmodus verharrt während Updates und Wartungsarbeiten auf der Seite ausgeführt werden, sodass diese ungestört beendet werden können. In der Regel wird diese Datei automatisch nach einem Update gelöscht.

Da aber das besagte Update bei mir nie zu seinem geplanten Ende kam musste ich nach einer Alternative suchen:

Zunächst bedeutet das, die „.maintenance“-Datei auf meinem FTP-Server ausfindig machen und entfernen. Glücklicherweise wird diese direkt im root-Verzeichnis abgelegt und sollte in der Regel von allen gängigen FTP-Programmen gefunden werden. Achtung: Wird das File nicht gefunden, so muss man in den Einstellungen des FTP-Programms angeben dass auch „Versteckte-Dateien“ gezeigt werden sollen. Das ist nicht immer der Fall.

Nach dem löschen des Files blieb die Seite aber noch immer im Wartungsmodus; nur ohne den etwas angenehmeren Punkt dass sie zuvor noch eine Meldung anzeigte in der Stand dass sich die Seite gerade in Arbeit befindet und in wenigen Minuten wieder aufrufbar sei.

Also musste das Problem beim Pluginupdate selbst zu finden sein. Demnach entschied ich mich dazu einfache Sucharbeit zu leisten und den Plugin-Ordner auf meinem FTP-Server umzubenennen zu „plugins-temp“. Die „-temp“ ergänzung sorgt dafür dass die WordPress Installation sämtliche Plugin-Installationen nicht mehr ausfindig machen kann, was den Vorteil bietet wieder die Seite selbst bedienen zu können. Anschließend erstellte ich einen Ordner welcher einfach „plugins“ heißt. Also wie der soeben umbenannte Ordner. Auch sehr schön hier erklärt.

Ab hier kommt die Fleißarbeit:

Da ich nicht wusste welches meiner Plugins das Problem verursacht hat musste ich folgendermaßen vorgehen; ein Plugin nach dem Anderen wird nun einfach vom „plugins-temp“-Ordner in den „plugins“-Ordner verschoben. Nach jedem Plugin muss getestet werden ob die Seite noch funktioniert. Das heißt: neu laden, einloggen, Seite aufrufen, ausloggen. Ich habe dabei auch direkt nach und nach, für jedes Plugin die anstehenden Updates gemacht, wobei sich das Problem dann von selbst gelöst hat, da dann bei dem Plugin bei dem der Fehler bestand die fehlenden und „kaputten“ Codes überschrieben wurden und nun alles wieder beim alten ist.

Anschließend wurden alle noch fehlenden Updates und Backups gemacht und die Website konnte wieder wie gewohnt bedient und besucht werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.