Retina – Diesmal verändert Apple wirklich alles

Der Leitsatz: „Apple verändert alles“ ist in den letzten Jahren oft gefallen und doch kam es kaum zu gravierenden Veränderung für den Markt. Doch im Jahr 2012 bringt Apple das erste Retina-Display heraus und zeigt so das es doch anders geht!Im ersten Moment mag man sich eventuell nun fragen was an einem neuen Display so besonders sei. Eine extrem hohe Auflösung und Pixelzahl gepaart mit der selben Displaygröße wie gewohnt sollte doch im Grunde nur das Bild etwas verbessern.

 Das sich die Bildqualität massiv verbessert ist unbestreitbar, doch soll das nicht Fokus diesen Artikels werden!

Zuerst beschäftigen wir uns mir den gewohnten Größen:

Ein typisches Display hatte bisher eine Auflösung von 1024x768px und 72ppi und einem Seitenverhältnis von 4:3.

Hochwertige Displays hingegen waren schon mit 2660x1600px bei 120ppi und dem inzwischen standartisierten Seitenverhältnis von 16:9 ausgestattet.

Nun kommt aber Apples neuestes Display und verdoppelt die Auflösung auf 220ppi bei 2880x1800px und 16:9.

 

Dieser große Schritt heißt nicht nur dass das Bild um einiges schärfer und klarer wird oder das Typo besser darstellbar ist und Vektoren flüssiger aussehen.

Vor allem im Webdesign heißt es nun auch dass Responsive-Web-Design nicht nur Schritte zu kleineren Displays (Mobile-Devices, Tablets ect) ermöglicht, sondern auch das diese Schritte nun nach oben möglich und eventuell bald nötig sind!

Alle Webseiten die zu den gewohnten Standarts designed wurden sind nun hinfällig, da Bilder zu klein währen, Schriften unleserlich klein dargestellt werden würden und die Designs selbst zu viel Freiraum ließen.

„Response“ heißt übersetzt „Reaktion oder Antwort“ und lässt sich nun so auch besser verstehen. So könnte man nun für User welche über die Auflösungshöhe des Retina-Displays verfügen, einen extra Bereich auf der Website mit Content, Previews, News uvm. anlegen.

Genauso heißt „Responsive“ in diesem Fall aber auch das die Webseiten in Sachen Webfonts und allgemeiner Anzeige angepasst werden müssen, sodass die Website auch angenehm erkennbar bleibt. Im Gegenzug zum relativ hohen Aufwand ist es nun aber auch möglich hochauflösende Bilder besser darzustellen.

Also wird der Weg zum Webdesigner oder Eigeninitiative in Sachen Webdesign Unumgänglich. Spätestens wenn das Retina-Display zum Standart wird, ist dieser Schritt unumgänglich für eine sinnvolle Internetpräsenz.

Ebenso wird aus einem Pixel nun 4, was einen massiven Unterschied macht da man nun einen komplett neuen Standart anpeilt. Fonts und Vektoren sind klarer und angenehmer lesbar. Flüssigere Kanten machen den Blick auf viel Text so um einiges angenehmer. Momentan werden Websites und andere Programme auf dem Retina-Display nur durch Softwarehilfe angepasst angezeigt. Apple hat sich in diesem Punkt wirklich Gedanken gemacht und eine Software geschrieben welche gewohnte Anwendungen anpasst und so die Handhabung mit der gewohnten Software ermöglicht. Es gibt zwar schon erste Programme welche schon an das hochauflösende Display angepasst sind und Icons von Apple, doch sind das nunmal noch nicht alle. Dafür sieht man die Unterschiede direkt und ist somit auch mit den diesbezüglichen Ergebnissen sehr zufrieden.

Responsive Webdesign ist hier nur eine von vielen Arten darauf reagieren zu können. Aber  dieser Punkt wird sich definitiv als sehr wichtig zeigen.

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