Die CCA – Lizenz zur Erhaltung der Kreativität

creativecommonsiconsLange war es problematisch Werke zu veröffentlichen, welche auf denen anderer Künstler basierten. So galt es als Urheberrechtsverletzung wenn ein Designer ein Bild eines anderen Künstlers fand welches er zum erstellen eines Flyers oder Plakats nutzte. Trotz der Absprache mit dem Urheber, ist aber genau das, der Rechtsgebung nicht bekannt gewesen.

Dann kam die CCA (Creative Commons – Attribution) -Lizenz, welche es ermöglicht, es dem Urheber alleine zu überlassen welche Werke er zur Veränderung freigeben möchte und welche nicht. Natürlich gibt es auch hier einige Einschränkungen und Regelungen. So muss zum Beispiel ein Zeichner der ein Werk findet welches er fortführen und abändern möchte, da es eventuell thematisch gut zu seinem Projekt passt, den Urheber nach Erlaubnis bitten. Wenn dieser dann sein O.K. gibt verpflichtet sich der Zeichner der Namensnennung. Was im Grunde nur bedeutet das er den Urheber fragen soll und ihn dann in seinem Werk erwähnen muss.

Das mag alles im ersten Moment etwas seltsam klingen, doch ist es von sinnvollem Nutzen. Zum Beispiel auch in der Musik: Musikstile entwickeln sich aus anderen, welche auf den Werken anderer Musiker basieren. So beginnt ein DJ einen Song einer bereits bekannten Band zu Remixen, das wiederum gefällt einer anderen Band welche den Song nach Vorbild des Remixes covert und dann hören das andere Bands welche sich dazu entschließen Musik zu machen welche auf dem neu entstandenen Stil basiert. Diesbezüglich kursiert momentan auch ein recht interessanter

Entwurf der CDU/CSU, nicht nur im Internet sondern auch in Regierungskreisen.

So entwickelte sich zum Beispiel über die Jahre, aus Jazz der Rock, daraus der Metal, daraus Heavy Metal, dann entstanden Abzweigungen und Stilvermischungen welche wieder zu neuen Stilen führten.

Ähnlich funktioniert das Prinzip in allen Fassetten der Kunst, ob visuell, akustisch, oder audio-visuell. Etwas gefällt und wird imitiert. Seit der in Kraft tretung der CCA-Lizenz ist das nun einfacher und vor allem auch erlaubt! So wird es auch nicht nötig Werke einfach zu kopieren und illegal zu verarbeiten.

Eine der besten Beispiele der Nutzung der CCA-Lizenz ist das Künstlerportal Deviantart (www.deviantart.com) welches während dem Upload eines Werkes die Markierung mit der CCA-Lizenz ganz einfach per Klick ermöglicht. Das funktioniert, sorgt für Kommunikation und Bewegung in der Kunst.

Die Lizenz ist inzwischen bei Version 3.0 und ermöglicht einzelne grundsätzliche Genehmigungen wie zum Beispiel: Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen oder nur Namensnennung etc. Es gibt auch Formen der Lizenz welche keine Ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers benötigt. Diese sind aber mit dem entsprechenden Icon versehen.

Die sechs aktuellen Lizenzen sind:
bildschirmfoto 2014-06-03 um 101455

Des weiteren bleibt nur zu hoffen das diese Art der Lizenz beständig bleibt und stets weiter entwickelt wird. Denn ohne eine solche Lizenz währe eine erlaubte Weiterentwicklung für kreative Köpfe stets schwierig und eventuell auch gefährlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.